Sonntag 25.09.
Am Sonntag bin ich recht früh aufgestanden. Da das Wetter ganz angenehm erschien, habe ich mir überlegt seit Ewigkeiten mal wieder joggen zu gehen. Nah an meinem Haus gelegen liegt ein kleiner Berg namens Baegunsan, zu dem ich kurze Zeit nach meiner Ankunft schon mal mit Sani gegangen bin. Damals sind wir nur eine wenige Meter in den Wald des Berges gegangen und dann wieder umgekehrt, da es zu viele Insekten gab.
Mein Plan war es den Berg so gut es geht hochzujoggen. Wie utopisch das ganze Vorhaben war, habe ich schon nach den drei Warmmachrunden im Park vor meinen Haus gemerkt (eine Runde ist ca 100 Meter). Ich hätte nicht gedacht, dass es um meine Kondition so schlecht bestellt ist. Dazu hat sich seit langem mal wieder mein hyperreagibles Bronchialsystem bemerkbar gemacht. Zu meiner Entschuldigung kann ich aber angeben, dass es wieder mal sehr drückend und schwül war, obwohl die Temperatur an sich mit 23 Grad nicht zu hoch war.
Trotz meines konditionellen Engpasses habe ich mich aufgemacht zum Berg. Nach ca. 100 Meter im Wald, in dem die Steigung erst richtig beginnt, wurde mir dann vollkommen die Utopie des Vorhabens bewusst. Mitunter ist die Steigung so groß, dass man schon beim Hochgehen leicht außer Atem kommt. Dementsprechend habe ich mich dann auch dazu entschlossen zu gehen statt zu joggen. Von meinen Joggingversuchen noch ganz außer Atem musste ich dann auch beim Gehen öfters Pausen einlegen. Auf halber Höhe des Berges gab es einige Klimmzugstangen und zwei weitere Trainingsgeräte. Nach ein bis zwei kurzen Übungen und einer weiteren Pause ging es weiter zum Gipfel.
| Klimmzugstangen auf halber Strecke zum Gipfel |
Der ganze Weg von meinem Haus bis zum Gipfel ist nicht sehr lang. Ich denke es sind nur ca 1,5 km. Oben angekommen war ich aber trotzdem komplett durchgeschwitzt, denn der Gipfel liegt 255 Meter hoch. Vom Gipfel hat man die Möglichkeit in nahezu alle Richtungen zu schauen und man kann fast alles von der Insel sehen. Leider war die Sicht aufgrund des Nebels oder Dunst nicht besonders gut und man konnte nicht sehr weit schauen. Man konnte aber schon erahnen das man eine fantastische Sicht haben muss, wenn man klares Wetter hat.
| Weg auf dem Berg |
| Gipfelstein |
| Blick vom Gipfel |
| Andere Blickrichtung |
| Blick auf meine Siedlung |
| Blick von der anderen Seite des Gipfels |
Nachmittags sind Sani und ich in die Stadt gefahren, da Sani im Internet zwei kostenlose Stühle gefunden hat und ein vielversprechend aussehendes Fahrrad. Außerdem wollten wir noch in einem Fitnessstudio vorbeischauen, um uns über deren Leistungen und Preise zu informieren.
Nachdem wir die Stühle abgeholt haben, sind wir zum Fitnessstudio in der Innenstadt gefahren. Das Fitnessstudio ist im ersten Stock eines mehrstöckigen Hauses gelegen und über einen Fahrstuhl erreichbar. Im ersten Stock angekommen, standen wir ganz unerwartet direkt im dunklen Fitnessstudio. Leider ist das Fitnessstudio Sonntags geschlossen und dementsprechend war niemand da. Witzig war allerdings, dass man trotzdem einfach reingehen konnte. Rein theoretisch hätte man auch einfach im Dunkeln trainieren können.
Nach dem Fitnessstudio sind wir kurz in einer Bäckerei gewesen, von der Sani gehört hat, dass sie recht günstig sein soll. Die Bäckerei hatte viele interessante Sachen und hatte in der Tat gute Preise. Brot war zwar etwas teurer als im Supermarkt, aber dafür waren andere Backwaren recht günstig, teilweise sogar günstiger als in deutschen Bäckereien.
| Die Bäckerei |
| Unsere Ausbeute |
| Mein neues Fahrrad |
| Meeresboden bei Ebbe |
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| Draußen vorm Convinientstore |





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