BMW Driving Center - Tag 43 und 44

Mittwoch 26.10. und Donnerstag 27.10.
Bevor es losgeht noch kurz eine Sache bezüglich des Blogs. Da vielleicht nicht alle meine Videos anschauen, hier noch mal die Bitte aus dem letzten Video mir etwas Feedback zu geben, ob ihr eher Videos mögt oder Artikel. Entsprechend werde ich dann in Zukunft den Fokus anpassen.

Für Mittwoch hatte ich eigentlich geplant gehabt, abends zu einem Sprachen-Austausch-Event zu gehen, von dem ich gehofft haben, dass ich dort einige neue Leute kennenlernen kann. Allerdings ging es mir diesen Tag nicht besonders gut, ähnlich wie am Vortag, und da in den nächsten Tagen einiges auf dem Programm steht, wollte ich mich lieber schonen. Da das Event mindestens zweimal pro Woche stattfindet, verpasse ich auch nicht viel. Den Tag über habe ich die meiste Zeit vor dem PC oder mit Sani verbracht.
Für das gemeinsame Abendessen haben wir uns im nahgelegenen Convinientstore eingedeckt. Ich hatte mir diesmal zwei Sachen ausgesucht. Zum einen war das Kimbap, ein sehr typisches koreanisches Essen, bei dem verschiedene Zutaten in Reis und Seetang eingerollt sind. Zum anderen hatte ein fertig zusammenstelltes Gericht aus Reis, Ei, Schinken etc. Diese Art von zusammengestellten Gerichten, die man sich einfach in der Mikrowelle warm machen kann, sind in Korea ziemlich weit verbreitet.
Zusammengestelltes, fertiges Essen
Kimbap
Der Donnerstag war ein sehr interessanter Tag. Hier auf der Insel gibt es ein BMW Driving Center, dass an diesem Tag eine besondere Veranstaltung durchgeführt hat. Da Sanis Onkel Freikarten für dieses Event hatte, bin ich mit Sanis Mutter dort hingefahren. Leider konnte Sani uns nicht begleiten, weil sie zur Uni musste. Dort angekommen, haben wir uns zuerst ein wenig die Autos angeschaut, die im Hauptgebäude ausgestellt waren. Danach sind Sanis Mutter und ich in ein kleines Cafe gegangen, um etwas zu trinken. Als eine europäisch aussehende Frau an uns vorbeigelaufen ist, hat Sanis Mutter sie angesprochen und wie sich herausgestellt hat, war sie auch aus Deutschland. Ich habe mich dann ca. 15 Minuten mit ihr unterhalten und es war ein sehr interessantes Gespräch, in dem wir uns über unsere Erfahrungen in Korea ausgetauscht haben. Dazu war es das erste mal, dass seit über einem Monat, dass ich hier mit einer deutschen Person gesprochen habe.

BMW i8
Rolls Royce
Nach dem Gespräch ging es zum Mittagessen, zu dem auch Sanis Vater dazukam, der mit uns seine Mittagspause verbracht hat. Insgesamt gab es vier Gänge und von den Speisen und der Aufmachung her, war es schon eher ein gehobenes Essen. Einige Sachen haben mir sehr gut geschmeckt, allerdings war mir zu viel Salat, Gemüse und Obst dabei. Da ich mit Sanis Eltern war, wollte ich auch nicht alles liegen lassen und habe mich dazu durchgedrungen gut die Hälfte davon zu essen.
Hauptgericht
Im Anschluss gab es per Präsentation eine kleine Sicherheitseinweisung, denn wenig später sollten die Fahrprogramme starten. Im Vorfeld der Präsentation habe ich dann noch Sanis Onkel kennengelernt, der einen sehr sympatischen Eindruck gemacht hat.
Beim ersten Fahrprogramm ging es zuerst auf einen kleinen Platz, auf dem wir verschiedene Bremsübungen durchgeführt haben. Danach ging es dann auf die Teststrecke, auf der wir in Reihe unserem Fahrtrainer folgen mussten. Insbesondere die Runden auf der Teststrecke haben viel Spaß gemacht. Allerdings war es schade, dass wir nicht etwas schneller fahren konnten. Nur zweimal konnte ich auf der Geraden auf 150 km/h beschleunigen. Das allerdings war schon ein ziemlich gutes Gefühl. Das Auto was ich hatte (ich denke es war ein BMW 750d), hatte ordentlich Power und die Beschleunigung war schon beeindruckend.
Meine Karre :)
Im Anschluss gab es eine 10 minütige Mitfahrt in einem BMW M6 über die Teststrecke. Ich dachte eigentlich, dass wir nur unwesentlich schneller fahren würde, aber nach der ersten Runde ging es dann richtig zur Sache. Der Fahrer ist mit maximaler Geschwindigkeit durch den Parcour durch und hat außerdem noch einige imposante Drifts hingelegt. Dabei wurde wir ordentlich durchgeschüttelt. Die Fahrt hat super Spaß gemacht und war auch das Highlight der ganzen Veranstaltung, allerdings war mir danach doch etwas flau im Magen. Zeit zum Normalisieren gab es aber nicht, da es nur kurze Zeit später zum Offroadkurs ging. Hier waren verschiedene Hindernisse aufgebaut, die es mit einem BMW Geländewagen zu bewältigen gab. Am krassesten fand ich dabei den Part, bei dem man an einer Schrägwand entlanggefahren ist, so dass das Auto einen Winkel von 30 Grad zur Horizontalen hatte. Die ganze Zeit über habe ich nur darauf gewartet, dass wir umkippen. Nach dem Offroadkurs waren wir dann mit dem Programm durch.
Nachdem wir das BMW Driving Center verlassen haben, hat mir Sanis Mutter noch den nahegelegenen Goldplatz mit einer riesigen Driving Range und einen Strand, den ich noch nicht kannte, gezeigt, bevor es wieder nach Hause ging.

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