Business kommt ins Laufen - Tag 145 bis Tag 149

Montag 06.02. bis Freitag 10.02.
Da ich am Sonntag neue Kunden zur Nachhilfe dazugewonnen habe, hatte ich diese Woche zum ersten mal mehrere Termine an denen ich Nachhilfe gegeben habe. Am Montag hatte ich aber noch keinen Termin, so dass ich meinem üblichen Tagesablauf nachgegangen bin. Erst viel Zeit am PC verbraucht und nachmittags zum Training, von dem mich Sani abgeholt hat. Danach haben wir noch den neuen Supermarkt bei mir um die Ecke ausgekundschaftet und den Rest des Tages bei mir verbracht.
Am Dienstag hatte ich dann die erste Nachhilfestunden mit der Familie. Da laut Google Maps der Weg zu deren Wohnung knapp zwei Stunden dauert, habe ich mich um kurz vor 14 Uhr auf dem Weg gemacht. Davor war ich noch für zwei Stunden im Fitnessstudio, habe es dort aber eher ruhig angehen lassen.
Zuerst ging es mit dem Bus zur nächstgelegenen Metrostation und von dort aus mit der Metro bis zum Flughafen von Gimpo. Dort musste ich dann kurz die nächste Bushaltestelle suchen und dann ging es weiter mit dem Bus. Während ich auf meinen Bus gewartet habe, ist mir aufgefallen, wie viele Busse an dieser Haltestelle gehalten haben. Pro Minuten kamen im Schnitt bestimmt zwei Busse vorbei. Der Bus fuhr zwar pünktlich los, hat sich aber aufgrund des Verkehrsaufkommen verspätet, so dass ich erst kurz vor halb fünf am Ziel angekommen bin. Nächstes mal werde ich die ganze Strecke mit der Metro fahren. 
Am Ziel angekommen wurde ich von der Mutter abgeholt. Nach einem kurzen Fußweg von 2-3 Minuten waren wir bei ihrer Wohnung. Die Wohnung hat einen ziemlich kleinen Eindruck für drei Personen gemacht. Wenn ich keine Räume übersehen habe, dann ist sie nur etwas größer als meine Wohnung. 
Nach einer kurzen Begrüßung der Jungs ging es dann auch gleich los mit der Nachhilfe. Wie vereinbart habe ich die ersten zwei Stunden Nachhilfe für die Jungs gegeben. Da Deutsch bei beiden die größte Baustelle ist, haben wir uns dieses Mal nur damit beschäftigt. Meiner Meinung nach lief es eigentlich ganz gut und es hat auch etwas Spaß gemacht. Nach den zwei Stunden ging es dann weiter mit der Nachhilfe für die Mutter. Da die Mutter verständlicherweise große Schwierigkeiten mit der Sprache hat und ihr Sprachniveau noch nicht besonders gut ist, war es recht schwer und auch etwas anstrengend. Insbesondere, da ich schon zwei Stunden Nachhilfe hinter mir hatte. Ich hoffe, dass sich das bald legt und wir Fortschritte machen können. 
Nach der Nachhilfe sind wir zusammen noch in ein Restaurant gegangen, das auch im gleichen Gebäude lag, so dass wir gar nicht erst raus mussten. Im Restaurant gab es ein Buffet, von dem man sich frei wählen konnte, was mir sehr entgegen gekommen ist, da die Speisen sonst oft mit Sachen serviert werden, die mir nicht zusagen. Hier konnte ich aber nun mich auf die Sachen beschränken, die ich esse und es gab auch viele verschiedene Sachen, die ich mochte. Das Essen hat dazu auch noch recht gut geschmeckt. Zu dem Buffet hat die Familie noch eine Art Eintopf bestellt, von dem ich aber nichts gegessen habe, da mir dort zu viele kleine Tintenfische, Krabben etc. drin waren. Zu trinken gab es neben Wasser noch etwas Makgeolli, den die Mutter für mich bestellt hatte, obwohl ich das Angebot eher abgelehnt hatte.
Im Eingangsbereich des Restaurants
Weitere Deko
Der Weg zum Buffet
Mein Essen
Nach dem Essen ging es dann auf den Nachhauseweg. An der dortigen Bushaltestelle wartend ist mir wieder die unglaublich, große Menge an Bussen, die dort verkehren, aufgefallen. Die Busfahrt zur Metrostation ging nun etwas schneller von statten als auf der Hinfahrt, aber trotzdem bin ich aufgrund des Restaurantbesuchs sehr spät auf meiner Insel gewesen, so dass ich den letzten Bus nach Hause verpasst hatte und die knapp zwei Kilometer zu Fuß gehen musste.

Der Mittwoch war ein sehr ruhiger Tag an dem ich nichts besonders unternommen habe. Zum dritten Mal in Folge ging es nachmittags ins Fitnessstudio. Abends habe ich dann zur Abwechslung mal wieder einen Film geschaut.

Donnerstag habe ich mir dann eine Pause vom Sport gegönnt, um es nicht zu übertreiben. Dementsprechend war ich den ganzen Nachmittag in meiner Wohnung und bin ich erst abends raus, um zu meiner Nachhilfestunde nach Seoul zu fahren, die ich regelmäßig am Donnerstag habe. Meine "Studentin" hatte ihr Buch, das auf die Deutschprüfung vorbereiten soll, vergessen, so dass wir uns einfach die ganze Zeit über unterhalten haben. Da ich mich mit ihr gut unterhalten kann, wir oft interessante Themen haben und da sie eh schon sehr gut deutsch spricht, so dass ich sie kaum verbessern muss, war es für mich eher Freizeit als Arbeit und ich hatte eine gute Zeit. Vertieft in das Gespräch haben wir dann auch eine halbe Stunde länger gemacht als sonst, was mir aber gar nichts ausgemacht hat. Dumm nur, dass ich nach Dienstag dann schon zum zweiten Mal diese Woche den Bus von der Metrostation zu mir nach Hause verpasst habe, und es dieses Mal mit -5 Grad sehr kalt war. 

Der letzte Tag der Woche verlief sehr ähnlich wie der Dienstags. Nach dem Frühstück habe ich noch eine Stunde am PC verbracht, bevor es für ca. zwei Stunden ins Fintessstudio ging. Danach war ich nur kurz zu Hause, habe eine Kleinigkeit gegessen, meine Sachen gepackt und mich dann wieder aufgemacht, da ich wieder Nachhilfe für die Familie geben sollte. Der Hinweg dauerte dieses Mal "nur" zwei Stunden, da ich mich entschieden hatte, den ganzen Weg mit der Metro zu fahren.
Die knapp vier Stunden Nachhilfe waren nicht sehr spannend, aber ich habe die Zeit gut rumbekommen. Zwischendurch gab es noch etwas Gimbap zur Stärkung. Da ich mich recht pünktlich auf den Heimweg gemacht habe, habe ich anders als am Dienstag und Donnerstag den Bus nach Hause noch bekommen. Dies war auch nötig, denn es war wirklich saukalt gewesen.

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