Business läuft - Tag 152 bis 156

Montag 13.02. bis Freitag 17.02.

Da ich am Wochenende eine weiter Anfrage für Nachhilfestunden erhalten habe, habe ich mich am Montagabend auf den Weg nach Song-do gemacht, um den potentiellen Studenten zu treffen und Organisatorisches zu klären. Davor war ich wie jeden Montag im Fitnessstudio, um zu trainieren.
In Song-do angekommen, hatte ich erstmal ein wenig Probleme die Wohnung zu finden, denn die Wohnung liegt in einer neueren Hochhaussiedlung und die mir ünermittelte Hausnummer war nicht wirklich auszumachen, da die Häuser sehr weit weg von der Straße entfernt sind. Letztendlich habe ich es mit etwas Glück dann doch noch geschafft, war aber deshalb ein wenig zu spät. Der Student hat sich als sechszehnjähriger Schüler herausgestellt, der zweimal pro Woche bei mir Unterricht nehmen möchte. Nachdem alle Details geklärt waren, habe ich mich wieder auf den Nachhausweg gemacht. Dabei gab es noch eine etwas ungewöhnliche Situation. Nach einer kurzen Metrofahrt, bin ich in einen Bus eingestiegen, der auf meine Insel fährt. Aber nach nur ein paar Metern hat der Busfahrer wieder angehalten, weil ich und eine andere Frau keinen Sitzplatz mehr bekommen haben. Da in diesem Bus Stehplätze nicht erlaubt sind (ist nicht der Regelfall) mussten wir wieder aussteigen und den nächsten Bus nehmen. Dumm nur, dass ich den Busfahrer nicht verstehen konnte und mir erst nach einiger Zeit klar wurde, was er eigentlich meinte.
Zu Hause angekommen, kam dann Sani noch für ein paar Stunden vorbei.

Am Dienstag morgen ging es erstmal ruhig los und ich habe auf den geplanten Besuch im Fitnessstudio verzichtet. Kurz nach dem Mittag ging es dann zur Familie, um Nachhilfe zu geben. Da wir beim letzten Mal vereinbart haben, dass wir eine halbe Stunde länger machen, ging die Nachhilfe nun insgesamt vier Stunden. Da das Ganze mehr oder weniger am Stück erfolgt, war es doch recht anstrengend und ich bin mir nicht sicher, ob es ein guter Deal war, denn für die halbe Stunde extra bekomme ich nur 5.000 Won (4 Euro) mehr. Dafür gibt es dann zwar auch immer etwas zu Essen, weil ich aber einen sehr eigenartigen Geschmack habe und weil man in Korea nicht wirklich vorher gefragt wird, was man mag oder essen möchte, ist das nicht immer ein Gewinn.

Der Mittwoch lief ähnlich ab wie der Montag. Nach dem Fitnessstudio ging es nach Song-do zur ersten richtigen Nachhilfestunde mit meinem neuen Studenten. Das wir allein in seinem Zimmer gelernt haben, kam mir sehr entgegen, da man nicht so unter Beobachtung der Eltern steht und dementsprechend weniger Druck hat. Das Lehren an sich lief auch ganz gut, denn sein Deutschniveau ist recht okay und ich konnte zur Not immer auf Englisch ausweichen, um etwas zu erklären, da sein Englisch recht gut ist. Aufgrund der verhältnismäßig kurzen Zeit von 1,5 Stunden war der Unterricht dann auch sehr entspannt.
Zu Hause habe ich mich dann noch mit Sani für ein paar Stunden getroffen.

Nachdem ich die letzten Tage immer unterwegs war, hatte ich Donnerstag erstmal wieder einen ruhigen Tag, da meine Studentin die Nachhilfestunde am Abend abgesagt hatte. Am Vormittag habe ich eine Aufgabe für meine Arbeit erledigt, bevor es dann nachmittags zum Sport ging und ich Abends bei mir allein etwas gechillt habe. Erwähnenswert wäre noch, dass ich an diesem Tag meine Hearthstone-Account verkauft habe. Für alle die es nicht kennen: Es ist ein Kartenspiel auf dem Computer, bei dem man unter anderen Karten sammeln muss. Da es mich zeitlich viel zu sehr in Anspruch genommen hat, hatte ich schon lange überlegt es zu verkaufen, aber erst jetzt hatte sich ein Käufer gefunden. Mal schauen, wie ich die neu gewonnene Zeit in der Zukunft nutzen werde.

Als ich Freitagmittag vom Sport kam, stand schon das bestellte Wasser vor meiner Wohnungstür, welches Sani einen Tag vorher für mich geordert hatte. Wie es typisch hier in Korea ist, wird die Lieferung einfach vor der Tür abgestellt, sollte der Empfänger nicht zu Hause sein. Nachdem ich das Wasser verstaut hatte, musste ich auch schon kurze Zeit später wieder zur Nachhilfe mit der Familie. Dieses Mal war es weniger anstregend als am Dienstag und der Hamburger und das Eis, was ich vorgesetzt bekommen habe, hat ganz gut geschmeckt. Leider hat die Mutter wie auch am Dienstag wieder etwas überzogen, was beide mal darin resultiert ist, dass ich den Weg von der Metrostation nach Hause zu Fuß gehen musste.
Wasserlieferung vor meiner Wohnungstür

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