Dienstag 07.03. bis Freitag 10.03.
Nachdem Sani mich vom Flughafen abgeholt hat und mich nach Hause gebracht hat, haben wir noch ein paar Minuten zusammen verbracht, bevor Sani wieder los musste. Ich habe dann im Anschluss in Ruhe meine Tasche ausgepackt und etwas Zeit am PC verbracht, um mich wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Mittags ging es dann zur Familie zur Nachhilfe. Eigentlich wollte ich vorher noch etwas schlafen, aber bei meiner Rückkehr waren es nur 14 Grad in meinem Zimmer und das war mir zu kalt zum Schlafen. Der Unterricht war diesmal trotz der Müdigkeit sehr gut. Der Junge war heute wesentlich aufmerksamer als beim letzten Mal und wir haben die ganze Zeit über Matheaufgaben besprochen.Ich hatte überlegt Sani am Mittwoch zur Uni zu begleiten, aber ich bin aufgrund des Schlafdefizits vom Vortag nicht pünktlich aus den Federn gekommen und wollte daher zu Hause chillen. Da der Nachhilfeunterricht am Abend abgesagt wurde, bin ich dann auch den ganzen Tag zu Hause gewesen. Den Großenteil der Zeit habe ich genutzt, um an meinem Blog zu arbeiten. Abends kam Sani noch nach der Uni vorbei.
Auch Donnerstag habe ich sehr viel Zeit darauf verwendet meinen Blog zu aktualisieren. Am Abend ging es dann nach Seoul, wo ich Nachhilfe mit der neuen Studentin hatte. Ähnlich wie ihre Kollegin ist sie eher daran interessiert ihre Konversationsfähigkeiten zu verbessern, was bedeutet, dass wir uns die meiste Zeit einfach nur unterhalten und ich sie gegebenenfalls auf Fehler hinweise. Dies kommt mir sehr entgegen, da diese Arte des Unterrichts sehr entspannt ist und auch Spaß macht. So hat es mich dann auch gar nicht gestört gut 20 Minuten länger zu machen.
Wie jeden Freitag habe ich mich mittags aufgemacht, um Nachhilfe für die Familie zu geben. Diesmal war der jüngste Sohn nicht ganz so aufmerksam und die ersten 1,5 Stunden verliefen eher schleppend. Da nach einer kleineren Pause die Luft bei ihm anscheinend immer noch raus war, haben sie mir vorgeschlagen rauszugehen, zumal die Mutter erst später am Abend nach Hause kommen würde. Ich hatte zwar ein etwas ungutes Gefühl dabei, habe aber auch eingesehen, dass der Unterricht ansonsten nicht wirklich fruchten würde. Zudem kam mir die Pause auch etwas entgegen. Draußen haben die beiden dann direkt ein PC Cafe angesteuert, in dem sie eine Runde zocken wollten. Für mich war es das erste Mal in einem PC Cafe und statt eine Runde zocken habe ich mir lieber das ganze Treiben dort mal in Ruhe angeschaut. In dem Cafe waren ungefähr 200 Plätze an denen man zocken konnte. Die Ausstattung der Plätze hat einen ziemlich guten Eindruck gemacht. Tastatur, Maus und Kopfhörer waren recht neu, die Stühle sehr gemütlich und der Bildschirm war sehr groß. Gespielt wurde dort meistens Overwatch und League of Legends und dies zum Größtenteil von Jungen. Weibliche Spieler waren so gut wie kaum vertreten. Wie mir gesagt wurde, ist das ganze Spielvergnügen dort recht billig. Drei Stunden spielen kosten nur 1.000 Won (80 Cent) und somit eignet es sich gut, um unkompliziert mit ein paar Freunden eine Runde zu zocken.
Nach knapp einer Stunde ging es dann wieder zurück, wo wir mit dem Unterricht fortgefahren haben. Die Pause hat sich tatsächlich bezahlt gemacht, denn danach wurde wieder fleißig mitgearbeitet. Nach den vier Stunden gab es dann wieder ein kleines Abendessen, bevor es für mich wieder nach Hause ging.
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| Im PC Cafe |
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| Ein Platz im PC Cafe |






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