Montag 05.06. bis Freitag 09.06.
Von Montag bis Mittwochmittag habe ich den Großteil meiner Zeit vorm Rechner verbracht, indem ich entweder gearbeitet, gezockt oder im Internet gesurft bin. Einzige Unterschiede: Montagmorgen war Sani noch bei mir, am Dienstag habe ich zwischendurch viel gelesen und am Mittwoch habe ich etwas für meine neue Reise recherchiert. Am Mittwochabend musste ich dann mal wieder länger aus meiner Bude raus, denn es ging wieder zur Nachhilfe. Nachdem mich Sani von der Nachhilfe abgeholt hat, waren wir dann noch kurz eine Stunde bei mir zusammen, bevor ich noch spät abends ein Skypegespräch mit einem Kollegen hatten, um offene Fragen bezüglich meiner Arbeit zu klären.
Am Donnerstag ging es mittags auf den Weg zum Krankenhaus, in dem ich schon zweimal wegen meiner Schulter war. Heute stand ein MRT auf dem Programm, dass beim letzten Besuch verabredet wurde. Wie immer musste ich zuerst zum "International Health Service", wo ausländische Patienten betreut werden. Bevor es los ging musste ich diesmal im Vorfeld bezahlen. Der Preis war mit gut 1.100.000 Won ziemlich teuer und widerspricht sich mit den Erfahrungen, dass Arztbesuche in Korea ziemlich günstig sind. Da ich diesmal zu Orten musste, die nicht so einfach zu finden sind, habe ich eine "freiwillige Helferin" an die Seite gestellt bekommen. Bei diesen freiwilligen Helfern handelt es sich um Studenten, die im Laufe ihres Studiums eine gewisse Anzahl von Stunden dort oder in einer ähnlichen Einrichtung arbeiten müssen. Also eigentlich nicht so freiwillig, wie man meinen sollte :) Meine Helferin hat mich dann zu der ersten Station geführt, bei der ich auf dem Bauch liegend mehrere Spritzen in die Schulter verabreicht bekommen habe. Im Anschluss ging es dann in den Keller, wo die MRT-Station liegt. Dort angekommen hat sich dann meine Helferin verabschiedet, weil es die letzte Station des Tages war. Das MRT lief wie üblich ab. Die ca. 30 Minuten in der Röhre, die enger als erwartet war, gingen recht schnell vorüber. Dies lag hauptsächlich daran, dass ich trotz der Lautstärke des Geräts fast eingeschlafen bin. Nachdem ich wieder aus der Röhre gezogen wurde, konnte ich das Krankenhaus verlassen.
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| Passend designte Schuhe |
Da ich abends noch Nachhilfe in Seoul hatte, musste ich noch etwas Zeit in Seoul überbrücken. Ich habe mich dazu entschlossen in den Namsan-Park in der Nähe der Seoul Station zu gehen, den ich noch nicht kannte. Der Park war relativ klein, aber es gab einige interessante Denkmäler und nur einige Meter davon entfernt waren sehr interessante Steine mit Inschriften aufgestellt. Dazu hatte man einen guten Blick auf den Namsantower, einem bekannten Fernsehturm mit Aussichtsplattform, den ich in der Zukunft noch besuchen möchte. Eine gute Stunde habe ich lesend im Park verbracht, bevor es zur Seoul Station zur Nachhilfe ging.
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| Teil des Namsan Park mit Samsan Tower im Hintergrund |
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| Mehrere große Steine mit Inschriften |
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| Ein Exemplar aus der Nähe |
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| Eines der Denkmäler |
Auch diesmal hatten wir zu dritt Unterricht, was den Vorteil hat, dass man immer genug zu bereden hat. Anders als sonst waren wir in einer anderen Bar. Es war etwas lauter als sonst, dafür gab es dort aber Kuchen, zu dem sie mich eingeladen haben. Nach zwei kurzweiligen Stunden ging es zurück nach Hause.
Der Freitag lief dann wieder wie der Anfang der Woche. Arbeiten, zocken und im Internet surfen. Zwischendurch habe ich mich noch mit einem aus unserer Englischgruppe getroffen, da mein Basketball über den Winter zu viel Luft verloren hatte und er mir kurz seine Luftpumpe geliehen hat. Am Abend habe ich dann seit langer Zeit mal wieder einen Film geschaut.
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